Blaulichtkonferenz der SPD-Fraktion: Im Gespräch mit den Hilfsorganisationen

Berlin. Unter dem Motto „Herausforderungen im Bevölkerungsschutz“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am Donnerstag mit rund 300 Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert. Auch Vertreter aus der Vorderpfalz waren dabei.

„Wie sehen die Zukunftsherausforderungen des Katastrophenschutzes und der Bevölkerungshilfe des Bundes aus? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des konstruktiven Austauschs mit den rund 300 Teilnehmern aus ganz Deutschland“, erklärt die vorderpfälzische Bundestagsabgeordnete, Doris Barnett.

Der Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik Deutschland stehen vor neuen Herausforderungen. Hinzu kommt die Veränderung unserer Gesellschaft - sowohl was den zunehmenden Grad der Vernetzung, die Veränderungen in der Berufs- und der Arbeitswelt sowie den Demografischen Wandel betrifft. Dies alles hat nicht nur Auswirkungen auf den Grad der Selbsthilfefähigkeit unserer Bevölkerung, sondern auch auf das Potential der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Die SPD-Fraktion möchte sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe einsetzen und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren „Blaulichtkonferenzen“ die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen. Die Ludwigshafener Bundestagsabgeordnete Doris Barnett lud deswegen unter anderem im Juli dieses Jahres zu einem Blaulicht-Abend mit Verantwortlichen der Region und dem Bundesvorsitzenden des THW, Albrecht Broemme, ein. 

„Wir wollen die Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen und die Fachleute, die Praktiker vor Ort, in einem offenen Dialog an der Erarbeitung unserer Konzepte beteiligen, denn Starkniederschläge, Unwetter, Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels, die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft, Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Cyberattacken, Terrorismus und die Zunahme von internationalen Krisen sind wichtige Zukunftsthemen“, so Barnett. 

Nach einer Begrüßung durch die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagfraktion Christine Lambrecht und einer Einführung durch den innenpolitischen Sprecher Burkhard Lischka erläuterten der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter und Dr. Wolfram Geier vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ihre Sicht auf das Thema als Landes- bzw. Bundesvertreterstelle. Der zuständige Berichterstatter der SPD-Fraktion im Innenausschuss Gerold Reichenbach stellte das Positionspapier der AG-Inneres zu den „Zukunftsherausforderungen im Bevölkerungsschutz und in der Katastrophenhilfe“ vor, das im Rahmen der Konferenz mit den Fachleuten und Basisvertretern aus den Feuerwehren und Hilfsorganisationen diskutiert wurde. Darunter waren auch Christina Jost-Mallrich vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) aus Ludwigshafen sowie Lukas Kalnik vom Technischen Hilfswerk (THW) aus Frankenthal, die von Doris Barnett eingeladen worden waren.

Nach einer Podiumsdiskussion mit dem Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, den Vizepräsidenten des THW, Gerd Friedsam und des Deutschen Roten Kreuzes, Dr. Volkmar Schön, und des Bundesarztes des Arbeiter Samariter Bundes, fasste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Eva Högl, die erfolgreiche Blaulichtkonferenz zusammen.

Planspiel Zukunftsdialog 2016 – drei Tage live aus Berlin berichten

SPD-Bundestagsfraktion sucht Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten.

Die SPD-Bundestagsfraktion ist wieder auf der Suche nach Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten für das diesjährige Planspiel Zukunftsdialog. Zum vierten Mal führt die SPD-Bundestagsfraktion in diesem Herbst das Planspiel Zukunftsdialog durch. An drei Tagen lernen 100 Jugendliche die Arbeit der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hautnah kennen. Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle der Abgeordneten und erarbeiten spielerisch eigene Anträge zu wichtigen politischen Themen. Für eine realistische Abbildung der Arbeit der Abgeordneten wird auch in diesem Jahr eine eigene Planspiel-Redaktion mit Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ins Leben gerufen.

Bei der Arbeit der SPD-Abgeordneten spielen die Medien eine wichtige Rolle; permanent wird über Inhalte und Abläufe im Deutschen Bundestag berichtet. Die Abgeordneten führen mit Zeitungen, Radio- und TV-Sendern viele Interviews, sie werden immer wieder auch spontan zu aktuellen Themen befragt und geben Stellungnahmen ab. „Wir Abgeordnete müssen den Umgang mit den Medien beherrschen“, weiß auch Doris Barnett aus Ludwigshafen. Diese Erfahrung sollen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Planspiels der SPD-Bundestagfraktion machen. Die Planspiel-Redaktion wird daher die Arbeit der Planspiel-Abgeordneten begleiten. Die jungen Journalistinnen und Journalisten schreiben Artikel für die Planspiel-Zeitung, veranstalten Redaktionssitzungen, sie führen Interviews und machen sich auf die Suche nach spannenden Geschichten.

Interessierte Jugendliche, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind und schon erste journalistische Erfahrungen gesammelt haben, können sich auf einen der vier Plätze bewerben. Sie sind aufgerufen, ein Essay zum Thema „Hate Speech, Pegida, AfD & Co. – Woher kommt der Hass auf Politik und Medien, und wie kann man dieser Hasskultur begegnen?“ zu schreiben. Das Essay darf maximal eine DIN-A4-Seite lang sein und kann unter Angabe von Alter, Name, Adresse und Informationen zur Schulform/Ausbildung bis zum 28. September 2016 an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  geschickt werden. Eine Fachjury der SPD-Bundestagsfraktion wählt aus allen Bewerbungen die besten Beiträge aus. Die Siegerinnen und Sieger werden dann zum Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion vom 16. bis 18. Oktober nach Berlin eingeladen.

Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern

Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern Barnett: Mehrgenerationenhäuser in Ludwigshafen und Frankenthal sowie Jugend- KulturZentrum in Limburgerhof können weiterhin gefördert werden. Ludwigshafen/Frankenthal.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet am 1. Januar 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern (MGH) in Deutschland. Damit wird das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II in eine weitere Förderung überführt.

Wie die Bundestagsabgeordnete Doris Barnett vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfuhr, haben die Mehrgenerationenhäuser aus Lud- wigshafen und Frankenthal sowie das JugendKulturZentrum Limburgerhof auch die letzte Runde zum Interessenbekundungsverfahren des Bundesprogramms Mehrge- nerationenhaus erfolgreich durchlaufen. Jetzt können die Häuser ab dem 5. Septem- ber 2016 neue Mittel für eine Fortsetzung ihrer bisherigen Aktivitäten beantragen, eine weitere Förderung ist damit gewährleistet.

„Ich freue mich sehr, dass die Mehrgenerationenhäuser aus Ludwigshafen und Fran- kenthal sowie das JugendKulturZentrum Limburgerhof gute und überzeugende Kon- zepte eingereicht haben. Damit steht einer weiteren Förderung dieser drei Einrich- tungen in der Vorderpfalz nichts mehr im Weg. Die Mehrgenerationenhäuser leisten erfolgreiche und wertvolle Arbeit in den Kom- munen und haben sich zu unverzichtbaren Bestandteilen im sozialen Füreinander der Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt. Darüber hinaus fördern Mehrgenerati- onenhäuser das generationenübergreifende Miteinander und Engagement: Jung und Alt können sich hier begegnen, voneinander lernen, aktiv sein und sich für die Ge- meinschaft vor Ort stark machen", erklärt Doris Barnett, SPD- Bundestagsabgeordnete aus Ludwigshafen.

Wie bereits im vorherigen Bundesprogramm beträgt die Gesamtfördersumme je Haus weiterhin 40.000 Euro jährlich, welche sich wie bisher aus einem Bundeszu- schuss in Höhe von 30.000 Euro und dem Kofinanzierungsanteil in Höhe von 10.000 Euro von Kommune oder Landkreis zusammensetzt. Die Förderung läuft voraus- sichtlich bis Ende 2020. Das neue Programm wird den Mehrgenerationenhäusern im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit jedoch einen flexibleren Einsatz der Fördermittel ermöglichen. Bisher durften maxi- mal 20.000 Euro für Personalkosten aufgewendet werden. Dies entfällt im neuen Programm, die Einrichtungen können über die Aufteilung der Fördersumme auf Per- sonal- und Sachkosten selbst entscheiden.