Planspiel Zukunftsdialog 2016 – drei Tage live aus Berlin berichten

SPD-Bundestagsfraktion sucht Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten.

Die SPD-Bundestagsfraktion ist wieder auf der Suche nach Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten für das diesjährige Planspiel Zukunftsdialog. Zum vierten Mal führt die SPD-Bundestagsfraktion in diesem Herbst das Planspiel Zukunftsdialog durch. An drei Tagen lernen 100 Jugendliche die Arbeit der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag hautnah kennen. Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle der Abgeordneten und erarbeiten spielerisch eigene Anträge zu wichtigen politischen Themen. Für eine realistische Abbildung der Arbeit der Abgeordneten wird auch in diesem Jahr eine eigene Planspiel-Redaktion mit Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ins Leben gerufen.

Bei der Arbeit der SPD-Abgeordneten spielen die Medien eine wichtige Rolle; permanent wird über Inhalte und Abläufe im Deutschen Bundestag berichtet. Die Abgeordneten führen mit Zeitungen, Radio- und TV-Sendern viele Interviews, sie werden immer wieder auch spontan zu aktuellen Themen befragt und geben Stellungnahmen ab. „Wir Abgeordnete müssen den Umgang mit den Medien beherrschen“, weiß auch Doris Barnett aus Ludwigshafen. Diese Erfahrung sollen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Planspiels der SPD-Bundestagfraktion machen. Die Planspiel-Redaktion wird daher die Arbeit der Planspiel-Abgeordneten begleiten. Die jungen Journalistinnen und Journalisten schreiben Artikel für die Planspiel-Zeitung, veranstalten Redaktionssitzungen, sie führen Interviews und machen sich auf die Suche nach spannenden Geschichten.

Interessierte Jugendliche, die zwischen 16 und 20 Jahre alt sind und schon erste journalistische Erfahrungen gesammelt haben, können sich auf einen der vier Plätze bewerben. Sie sind aufgerufen, ein Essay zum Thema „Hate Speech, Pegida, AfD & Co. – Woher kommt der Hass auf Politik und Medien, und wie kann man dieser Hasskultur begegnen?“ zu schreiben. Das Essay darf maximal eine DIN-A4-Seite lang sein und kann unter Angabe von Alter, Name, Adresse und Informationen zur Schulform/Ausbildung bis zum 28. September 2016 an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  geschickt werden. Eine Fachjury der SPD-Bundestagsfraktion wählt aus allen Bewerbungen die besten Beiträge aus. Die Siegerinnen und Sieger werden dann zum Planspiel der SPD-Bundestagsfraktion vom 16. bis 18. Oktober nach Berlin eingeladen.

Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern

Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern Barnett: Mehrgenerationenhäuser in Ludwigshafen und Frankenthal sowie Jugend- KulturZentrum in Limburgerhof können weiterhin gefördert werden. Ludwigshafen/Frankenthal.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend startet am 1. Januar 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern (MGH) in Deutschland. Damit wird das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II in eine weitere Förderung überführt.

Wie die Bundestagsabgeordnete Doris Barnett vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfuhr, haben die Mehrgenerationenhäuser aus Lud- wigshafen und Frankenthal sowie das JugendKulturZentrum Limburgerhof auch die letzte Runde zum Interessenbekundungsverfahren des Bundesprogramms Mehrge- nerationenhaus erfolgreich durchlaufen. Jetzt können die Häuser ab dem 5. Septem- ber 2016 neue Mittel für eine Fortsetzung ihrer bisherigen Aktivitäten beantragen, eine weitere Förderung ist damit gewährleistet.

„Ich freue mich sehr, dass die Mehrgenerationenhäuser aus Ludwigshafen und Fran- kenthal sowie das JugendKulturZentrum Limburgerhof gute und überzeugende Kon- zepte eingereicht haben. Damit steht einer weiteren Förderung dieser drei Einrich- tungen in der Vorderpfalz nichts mehr im Weg. Die Mehrgenerationenhäuser leisten erfolgreiche und wertvolle Arbeit in den Kom- munen und haben sich zu unverzichtbaren Bestandteilen im sozialen Füreinander der Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt. Darüber hinaus fördern Mehrgenerati- onenhäuser das generationenübergreifende Miteinander und Engagement: Jung und Alt können sich hier begegnen, voneinander lernen, aktiv sein und sich für die Ge- meinschaft vor Ort stark machen", erklärt Doris Barnett, SPD- Bundestagsabgeordnete aus Ludwigshafen.

Wie bereits im vorherigen Bundesprogramm beträgt die Gesamtfördersumme je Haus weiterhin 40.000 Euro jährlich, welche sich wie bisher aus einem Bundeszu- schuss in Höhe von 30.000 Euro und dem Kofinanzierungsanteil in Höhe von 10.000 Euro von Kommune oder Landkreis zusammensetzt. Die Förderung läuft voraus- sichtlich bis Ende 2020. Das neue Programm wird den Mehrgenerationenhäusern im Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit jedoch einen flexibleren Einsatz der Fördermittel ermöglichen. Bisher durften maxi- mal 20.000 Euro für Personalkosten aufgewendet werden. Dies entfällt im neuen Programm, die Einrichtungen können über die Aufteilung der Fördersumme auf Per- sonal- und Sachkosten selbst entscheiden.

Mit russischen Gästen zu Besuch bei der BASF

Am 18.08.2016 begleitete ich meine russischen Gäste und Gesprächspartner zu einem Meinungsaustausch bei der BASF in Ludwigshafen. Der russischen Delegation gehörten Herr Alexander Bulay, der neue Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt, Herr Sergej Rodionov, Leiter des Verbands der Russischen Wirtschaft in Deutschland und Herr Wladimir Matwejew, Leiter der Sberbank in Frankfurt, an.

Zu Beginn des Besuchs stellte Dr. Thomas Fritzmann die Aktivitäten der BASF in der russischen Föderation vor. Dabei verwies er auf die lange, seit über 100 Jahren gewachsene Historie der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der BASF und russischen Partnern.

Mir ist es wichtig, den Austausch und die wirtschaftlichen Beziehungen unabhängig von tagespolitischen Einflüssen aufrecht zu erhalten. Von guten Wirtschaftsbeziehungen profitieren beide Länder, selbst im politischen Alltag.

Während des Mittagessen hatten die Gäste die Möglichkeit, sich ausführlich mit Herrn Hartwig Michels, dem BASF-Verantwortlichen für Europa, Herrn Peter Westhof, dem Leiter Energiepolitik der Wintershall Holding GmbH, Herrn Marc Defossé, Direktor, Leiter für Regierungsbeziehungen und Herrn Gareth Rees aus dem Bereich Kommunikation auszutauschen.

Der intensive Meinungsaustausch wurde mit einer Werksrundfahrt abgerundet, bei der sich die russischen Gäste ein Bild vom weltgrößten Verbundstandort des Chemiewerks machen konnten.