"Tag des Schlaganfalls": Frauen besser aufklären

Gesetze & VorhabenDer "Tag des Schlaganfalls" am 10. Mai steht unter dem Motto "Sorge für dich - Verlängere deine Zeit". Bundestagsabgeordnete Doris Barnett weist darauf hin, dass die CDU/CSU/FDP-Regierung hier noch Versäumnisse nachzuholen hat. "Unsere Gesundheitspolitik muss an eine Gesellschaft des langen Lebens angepasst werden", sagt sie. "Und gerade die Präventionsstrategie von Bundesgesundheitsminister Bahr (FDP) zeigt, dass die Bundesregierung ein geschlechtergerechtes Gesundheitswesen mit zielgruppenorientierten Aufklärung- und Präventionsmaßnahmen für alle gar nicht anstrebt. Das gilt insbesondere auch für die Schlaganfall-Prävention."

Doris Barnett: Wir fordern echte Bürgerbeteiligung für Infrastruktur-Projekte

Gesetze & VorhabenGemeinsam mit der SPD-Fraktion bin ich überzeugt: Deutschland braucht eine leistungsfaehige Infrastruktur, um weiterhin wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Dazu sind Investitionen in Verkehrswege sowie Energie- und Telekommunikationsnetze und deren zügiger Ausbau notwendig. So, wie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger heute gestaltet ist, verzögert sie oft die Realisierung von Grossprojekten. Wir wollen, dass Bürgerinnen und Bürger WIRKLICH mitbestimmen können und nicht erst ihre Rechte einklagen müssen. Die Mitsprache muss früh einsetzen und verbindlich sein.

Wettbewerbsnachteile für deutsche Unternehmen wegen Nichterfüllung der Frauenquote bei den Führungskräften - Doris Barnett spricht in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestages

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Herr Heider, Familie fängt wie Frau mit F an. Aber deswegen gehört die Familie nicht allein den Frauen.

(Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der LINKEN und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN Caren Marks (SPD): Sehr gut!)

Wir Frauen haben ja lange genug auf ein faires Vorankommen in unserer Karriere gehofft ohne Quote. Denn eigentlich haben wir das Grundgesetz auf unserer Seite. Deswegen haben wir, Rot-Grün, vor über zehn Jahren mit der Wirtschaft eine entsprechende Frauenförderung auf freiwilliger Basis vereinbart also ganz ohne Zwang. Das Ergebnis kennen wir: 85 Prozent der Aufsichtsratsposten und 97 Prozent der Vorstandsposten sind auch im elften Jahr der Vereinbarung nur mit Männern besetzt. Jetzt komme mir bloß keiner oder sollte ich besser sagen: „Bloß keine Ministerin"? und sage, das läge an den überragenden Qualitäten der Männer oder daran, dass die Frauen nicht wollten.