Besuch im Café Asyl in Mundenheim

Die Ludwigshafener Bundestagsabgeordnete Doris Barnett besuchte vergangene Woche gemeinsam mit der Mundenheimer Ortsvorsteherin und Landtagsabgeordneten Anke Simon und dem Vorsitzenden der SPD Ludwigshafen David Schneider das „Café Asyl“ im Stadtteil Mundenheim, welches der Gemeinde der evangelischen Christuskirche angehört. Im Gepäck hatte Barnett zuvor gesammelte Spielzeugspenden.

Neben regelmäßigen Gesprächen kümmern sich vor Ort mehrere Ehrenamtliche unter anderem um Kleider-, Spielzeug- und Haushaltssammlungen für die Flüchtlinge, die derzeit nach Ludwigshafen kommen. Spenden sind dort jederzeit herzlich willkommen. Außerdem befindet sich vor Ort eine Fahrradwerkstatt, in der kaputte Fahrräder für die weitere Verwendung fit gemacht werden.

„Die Arbeit und der Einsatz der Ehrenamtlichen ist beeindruckend. Diese Hilfsbereitschaft ist wichtig, um den Flüchtlingen, die zu uns kommen, den Start und die Integration zu erleichtern“, so das Fazit von Barnett.

Solidarität mit Flüchtlingskindern – Doris Barnett und SPD Großniedesheim machen mit bei Büchersammlung

Doris BarnettHelfen ist besser als Reden – nach diesem Motto hat die AG Migration und Vielfalt der SPD Rheinland-Pfalz zu einer Solidaritätsaktion mit Flüchtlingskindern aufgerufen. Es sollen Kinder- und Jugendbücher gesammelt und gespendet werden, um Flüchtlingskindern das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern. Und nicht zuletzt soll über diese Aktion und die  Bücher auch für Abwechslung, Unterhaltung und Zuwendung bei den Kindern und Jugendlichen gesorgt werden.

SPD-Bundestagsabgeordnete Doris Barnett hat in ihrem Wahlkreis dazu aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen: mit überwältigendem Erfolg. Nahezu fünfhundert Bücher kamen zusammen, gesammelt und gespendet von Genossinnen und Genossen, besonders viele von Ulrike Müller aus Großniedesheim.  

„Ich bin begeistert und außerordentlich dankbar für dieses große Zeichen von Solidarität und Hilfsbereitschaft“, so Doris Barnett. „Mit dieser riesigen Zahl an Büchern zu allen Themen, für Jungen und Mädchen in allen Altersgruppen können wir ein großes Stück dazu beitragen, Flüchtlingskinder in ihrer schwierigen Situation zu unterstützen. Mein herzlicher Dank geht an den SPD Ortsverein Großniedesheim für sein tolles Engagement.“  

Doris Barnett, deutsche Delegationsleiterin und Vize-Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung der OSZE, leitet zeitweise die sehr emotional geführte Sonderdebatte zur Ukraine während der Wintertagung der Organisation in Wien

 

OSZE WienWortbeitrag von Doris Barnett in der Sonder-Debatte zur Ukraine am 20.02.2015, OSZE PV Wintertagung, Wien

Nach Helsinki 1975 und der deutschen Wiedervereinbarung 1990 hätte doch niemand in diesem Raum gedacht, dass es je wieder zu Krieg in Europa kommen kann.

Leider war der Zerfall Jugoslawiens ein Fingerzeig, dass Frieden eine Illusion sein kann, weil überwunden geglaubte Feindschaften und verdeckte Animositäten immer noch schnell in Gewalt umschlagen können.

Wir alle haben uns den Grundsätzen des Völkerrechts, der OSZE, den Menschenrechten von 1948 verpflichtet. Und ohne diese Regeln endet alles im Chaos, wie es jetzt in der Ostukraine passiert.

Unsere Regierungen entscheiden über Sanktionen, Waffenlieferungen, die Umsetzung von Minsk.

Wir Delegierte sind Vertreter unserer Menschen zu Hause und wir haben uns um deren Wohlbefinden zu sorgen. Wir haben uns um die menschliche Dimension zu kümmern! Wir müssen zum Dialog bereit sein und zur Verfügung stehen, wir müssen die Kommunikationskanäle offen halten! 

Deshalb meine Bitte an unsere russischen Kollegen:

-    machen Sie Schluß dieser Pharse von Prozeß gegen Frau Sawtschenko ein Ende und lassen Sie sie endlich frei!

-    Sorgen Sie dafür, dass die OSZE ihre Aufgabe erfüllen kann und den Waffenstillstand, den Waffenabzug und die Schritte in Richtung Frieden beobachten kann.

-    Meine Bitte an Beide (Ukraine und Russland):

-    Sorgen Sie für einen Gefangenenaustausch. Mütter, Frauen und Kinder warten auf ihre Männer und Väter!

-    Kümmern Sie sich um die Flüchtlinge in Ihren Ländern; ihre Situation ist ja zum Teil unerträglich.

-    Und lassen Sie nicht zu, das Ihre Regierungen sich über die Bezahlung von Energiekosten streiten. Es sind nicht leere Räume, die beleuchtet und beheizt werden müssen. Es sind Menschen, die das brauchen, Menschen wie wir hier, die Unerträgliches erdulden müssen!

-    Alles, was bisher in der Ukraine passiert ist, wird aufgearbeitet werden müssen, um den Heilungsprozess in Gang zu setzen!  

 

Pressemitteilung: OSCE parliamentarians debate Ukraine crisis, ceasefire efforts, as top OSCE officials address Assembly

VIENNA, 20 February 2015 – Nearly 250 parliamentarians from more than 50 OSCE participating States held an impassioned and at-times heated debate today on the crisis in Ukraine, the Organization’s responses and the status of the Minsk package of measures aimed at a resolution.